Archiv für Januar 2010

28
Jan
10

Rezension von „Trazom“

 

Gertraude Zielbauer, Rhein-Neckar-Zeitung, 28.1.2010

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09
Jan
10

Heitere Musik, düsteres Ende

„Es hatten sich weitere Freunde eingefunden, die den Toten begleiten wollten, unter ihnen sogar Salieri. Alle waren bedrückt und niedergeschlagen, nicht nur wegen des Verlustes, den sie erlitten hatten, sondern auch wegen dieses unwürdigen Begräbnisses, bei dem keine Feierlichkeit oder Musik den Schmerz linderte. Der Stephansdom wirkte wie ein erdrückender Schatten in ihrem Rücken. Sie folgten mit Fackeln in den Händen durch die engen Gassen bis zum Stubentor.“ (S. 142)

              trazoM        Mozartkrimi

 

Es geht um den mysteriösen Tod Mozarts und das geheime Wirken der Illuminaten.  

Mozart stirbt einen unerklärlichen Tod und seine Leiche verschwindet spurlos, doch sein Geist lebt in der Zauberflöte weiter, die mit ihrer geheimen Botschaft gegen Kirche und Politik rebelliert. 

Auszüge aus Rezensionen:

Wenn Sie aber mehr über die Zauberflöte wissen wollen, wenn Sie wissen wollen, was da wirklich alles drin steckt in der Zauberflöte, chiffriert und versteckt, dann lesen Sie diesen hervorragend recherchierten Roman!

Das Buch ist spannend bis zur letzten Zeile, ich habe es „in einem Rutsch“ gelesen. Die „Zauberflöte“ werde ich zukünftig mit ganz anderen Augen sehen!

…der historische Hintergrund scheint gut recherchiert zu sein, aber es handelt sich um einen Roman, nicht um ein Sachbuch. So darf die Phantasie auch Raum haben. Es ist jedenfalls ein Buch, das man vor allem Mozartfans uneingeschränkt empfehlen kann!

Mit großem Vergnügen habe ich dieses Buch gelesen. Auf spannende Weise werden hier Hintergrundinformationen vermittelt, die auch Mozartkenner überraschen. So hat mich dieses Buch nicht losgelassen. Ich musste es in einem Zug lesen, da es auch nicht zu weitschweifig angelegt ist und immer zur Sache kommt. Am Ende dachte ich: Ja, so könnte es gewesen sein. Denn die Autorin vermittelt uns auf schlüssige und überzeugende Weise eine neue Sicht auf den Tod Mozarts. Die Figuren lassen zwar manchmal etwas Tiefe vermissen, und die Autorin zeigt manchmal zu deutlich, wo ihre Sympathien sind (und nicht sind!) Aber daraus scheint ihre große Liebe zu Mozart zu sprechen, die in einigen Passagen sehr anrührend und ergreifend vermittelt wird.

Zu bestellen bei: www.viaterra-verlag.de 

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